Inhaltsverzeichnis

• Was soll der Newsletter erreichen?
• Schluss mit den üblichen Floskeln
• Was gehört in den Inhalt?
• Fünf Ideen für unterschiedliche Unternehmen
• Wann sollte der Weihnachtsnewsletter verschickt werden?
• Auch an Weihnachten gelten Datenschutz und Technik
• Jedes Jahr aufs Neue

Anfang Oktober? Genau richtig!

Weihnachten? Obwohl Lebkuchen und Spekulatius Anfang Oktober bereits allgegenwärtig in den Supermärkten sind, fühlt sich das Fest für viele Unternehmen trotzdem noch weit entfernt an. Wer seinen Kunden in diesem Jahr einen Weihnachtsnewsletter schicken möchte, sollte sich allerdings langsam Gedanken darüber machen.

Denn ein guter Weihnachtsnewsletter besteht aus mehr als einem Weihnachtsmotiv und ein paar freundlichen Grüßen. Was möchten Sie Ihren Kunden zum Jahresende sagen? Gibt es etwas aus den vergangenen Monaten zu erzählen? Möchten Sie sich für die Zusammenarbeit bedanken, einen Ausblick geben oder auf ein besonderes Angebot hinweisen?

Sind Thema und Inhalte geklärt, müssen die Texte geschrieben, Bilder ausgewählt und der Newsletter gestaltet und technisch umgesetzt werden. Vor dem Versand sollten außerdem die Empfängerlisten, die Links und die Darstellung auf verschiedenen Geräten geprüft werden.

Wer damit erst am letzten Arbeitstag vor Weihnachten beginnt, macht aus dem Weihnachtsgruß schnell eine lästige Pflichtübung. Anfang Oktober ist deshalb ein guter Zeitpunkt, um aus der Idee „Wir sollten dieses Jahr noch etwas zu Weihnachten verschicken“ einen Newsletter zu machen, den Ihre Kunden gerne öffnen.

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Was soll der Weihnachtsnewsletter erreichen?

Bevor Sie sich um Text und Gestaltung kümmern, lohnt es sich, folgende einfache Frage zu stellen: Was möchten Sie mit Ihrem Weihnachtsnewsletter erreichen? Denn nicht jedes Unternehmen muss seinen Kunden zum Jahresende dasselbe erzählen.

Möchten Sie sich vielleicht für die Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken? Oder es gab in diesem Jahr ein besonderes Projekt, einen wichtigen Meilenstein oder Veränderungen im Unternehmen, auf die Sie zurückblicken möchten. Auch ein Ausblick auf das kommende Jahr, Informationen zu Öffnungszeiten und Erreichbarkeit oder eine Weihnachtsaktion können gute Gründe für den Versand sein.

Und natürlich darf ein Weihnachtsnewsletter auch verkaufen. Für Händler, Restaurants und andere Unternehmen mit konkreten Weihnachtsangeboten kann der Verkauf sogar im Mittelpunkt stehen. Ein Rabattcode oder Sonderangebot ist jedoch keine Pflicht. Gerade im B2B-Bereich und bei Dienstleistungen bietet das Jahresende eine seltene Gelegenheit, einmal nicht unmittelbar über Produkte und Leistungen zu sprechen.

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Schluss mit den üblichen Weihnachtsfloskeln

„Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.“ Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur dürfte ein ähnlicher Satz im Dezember in ziemlich vielen Postfächern landen.

Ein Weihnachtsnewsletter darf deshalb ruhig etwas mehr über das eigene Unternehmen berichten. Was hat Sie in diesem Jahr besonders beschäftigt? Welches Projekt ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Gab es einen Erfolg, eine Veränderung oder vielleicht auch eine Herausforderung, die Sie gemeinsam mit Ihren Kunden gemeistert haben? Auch neue Mitarbeiter, ein Jubiläum oder eine besondere Begegnung können Anlass für einen persönlichen Rückblick sein.

Es müssen nicht die großen Unternehmensnachrichten sein. Oft sind es kleine Geschichten und Beobachtungen, die einen Newsletter persönlicher machen. Was im Arbeitsalltag längst selbstverständlich erscheint, kann für Kunden durchaus interessant sein.

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Was gehört in einen guten Weihnachtsnewsletter?

Ein Weihnachtsnewsletter muss kein ausführlicher Jahresbericht sein. Im Gegenteil: Es ist meist wirkungsvoller, wenige gut ausgewählte Inhalte zu präsentieren, als den Versuch zu unternehmen, zwölf Monate Unternehmensgeschichte in einer einzigen E-Mail unterzubringen. Welche Inhalte hineingehören, hängt vor allem vom zuvor festgelegten Ziel ab.

Ein persönlicher Dank an Kunden und Geschäftspartner bietet sich jedoch fast immer an. Dazu kann ein kurzer Rückblick kommen: ein besonderes Projekt, ein wichtiger Meilenstein oder ein Moment, der das vergangene Jahr geprägt hat. Wer möchte, kann auch einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr geben.

Auch ganz praktische Informationen haben ihren Platz. Geänderte Öffnungszeiten, Betriebsferien oder die Erreichbarkeit zwischen Weihnachten und Neujahr sind für Kunden oft hilfreicher als der dritte Absatz mit guten Wünschen.

Wer seinen Weihnachtsgruß mit einer kleinen Aufmerksamkeit verbinden möchte, hat viele Möglichkeiten. Das kann ein Gutschein oder Rabatt sein, aber auch ein kostenloser Zusatzservice, ein nützlicher Download, exklusive Inhalte oder eine Einladung. Und wer sich zum Jahresende sozial engagiert oder für eine Organisation spendet, kann auch davon erzählen – am besten konkret, ohne daraus eine Werbeaktion zu machen.

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Fünf Ideen für unterschiedliche Unternehmen

🔨 Handwerksbetrieb: Bedanken Sie sich für das Vertrauen im vergangenen Jahr und zeigen Sie ein Projekt, auf das Ihr Team besonders stolz ist. Informationen zu Betriebsferien oder zur Erreichbarkeit über die Feiertage ergänzen den Newsletter sinnvoll.

💼 Beratung und Dienstleistungen: Ein kurzer persönlicher Jahresrückblick lässt sich gut mit einem hilfreichen Tipp für das kommende Jahr verbinden. Vielleicht gibt es außerdem eine Entwicklung in Ihrer Branche, auf die Sie 2027 besonders achten möchten.

🛍️ Einzelhandel und Onlineshop: Hier darf Weihnachten stärker mit dem Verkauf verbunden sein. Geschenkideen, Lieferfristen, Gutscheine oder ein Vorteil für Stammkunden bieten einen konkreten Mehrwert – und helfen möglicherweise noch bei der Suche nach dem passenden Geschenk.

🍽️ Gastronomie: Weihnachtsmenüs, besondere Veranstaltungen, Gutscheine oder Öffnungszeiten rund um die Feiertage sind naheliegende Themen. Ein persönlicher Dank an die Stammgäste sorgt dafür, dass daraus mehr als eine reine Angebotsmail wird.

🏢 B2B-Unternehmen: Welche Projekte und Entwicklungen haben die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr geprägt? Ein kompakter Rückblick, ein Dank an Kunden und Partner sowie ein kleiner Ausblick auf 2027 können hier völlig ausreichen.

Die Beispiele zeigen auch: Es gibt nicht den einen richtigen Weihnachtsnewsletter. Entscheidend ist, einen Anlass und eine Geschichte zu finden, die zum eigenen Unternehmen und zu den Menschen im Verteiler passen.

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Wann sollte der Weihnachtsnewsletter verschickt werden?

Es gibt nicht den einen perfekten Versandtermin für Weihnachts-Newsletter. Wann die E-Mail im Postfach landet, hängt vor allem davon ab, was darin steht.

Wer Produkte als Weihnachtsgeschenke anbietet, sollte seine Kunden deshalb frühzeitig erreichen. Schließlich müssen Auswahl, Bestellung und Lieferung noch vor dem Fest möglich sein. Das Gleiche gilt für Gutscheine, Weihnachtsmenüs oder Veranstaltungen. Informationen zu Betriebsferien und eingeschränkter Erreichbarkeit sollten ebenfalls nicht erst eintreffen, wenn das Büro bereits geschlossen ist.

Anders sieht es bei einem persönlichen Weihnachtsgruß oder einem Jahresrückblick aus. Hier kann ein Versand kurz vor den Feiertagen sinnvoll sein. Allerdings füllen sich die Postfächer dann mit Weihnachtsgrüßen zahlreicher Unternehmen. Es kann deshalb sinnvoll sein, einige Tage früher zu versenden, statt sich am letzten Arbeitstag in die lange Reihe der Weihnachts-E-Mails einzureihen.

Auch die Zielgruppe spielt eine Rolle. Im B2B-Bereich verabschieden sich viele Ansprechpartner bereits vor Weihnachten in den Urlaub, während Händler und Gastronomiebetriebe gerade in dieser Zeit besonders aktiv sind.

Der richtige Versandtermin richtet sich also nicht allein nach dem Kalender, sondern auch nach Inhalt, Zielgruppe und dem gewünschten Zweck des Newsletters.

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Auch an Weihnachten gelten Datenschutz und Technik

Ein Weihnachtsgruß ist zwar ein schöner Anlass für eine E-Mail, die üblichen Regeln für den Versand von Newslettern setzt er aber nicht außer Kraft. Wer Kunden oder Interessenten per E-Mail anschreibt, muss auch im Dezember darauf achten, dass die Empfänger rechtmäßig kontaktiert werden dürfen. Eine vorhandene E-Mail-Adresse allein ist noch keine Einladung für einen werblichen Weihnachtsgruß.

Zum professionellen Versand gehört auch die technische Seite. Der Newsletter sollte auf Smartphone, Tablet und Desktop gut lesbar sein, Bilder sollten korrekt dargestellt werden und alle Links sollten funktionieren. Absender und Betreff müssen eindeutig sein und natürlich darf auch die Möglichkeit zur Abmeldung nicht fehlen.

Vor dem eigentlichen Versand lohnt sich deshalb immer eine Testmail. So lassen sich fehlerhafte Links, verrutschte Bilder oder Tippfehler entdecken, bevor der Weihnachtsgruß bei mehreren hundert Empfängern landet.

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Weihnachten kommt jedes Jahr – der Newsletter darf trotzdem neu sein

Weihnachten ist einer der wenigen Termine im Jahr, zu denen Unternehmen einen ganz natürlichen Anlass haben, um sich bei ihren Kunden zu melden. Umso schade wäre es, diese Gelegenheit mit einem austauschbaren Weihnachtsgruß verstreichen zu lassen.

Ein guter Weihnachtsnewsletter muss weder besonders lang noch aufwendig sein. Er sollte vor allem zum Unternehmen passen und den Empfängern einen Grund geben, ihn tatsächlich zu lesen. Dafür eignen sich beispielsweise eine persönliche Geschichte, ein ehrliches Dankeschön, ein interessanter Rückblick, eine kleine Aufmerksamkeit oder ein Ausblick auf das kommende Jahr.

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👉 Sprechen Sie mich gerne an, wenn Ihr Weihnachtsnewsletter in diesem Jahr mehr als nur „Frohe Weihnachten“ sagen soll.

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